Feststation, die
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Bezeichnung für eine Klasse von Funkgeräten, welche an einem festen Standort montiert werden und diesen Standort nicht wechseln. Sie sind besonders häufig in Einsatzzentralen zu finden. Hier sind die Funkgeräte in der Regel auch nicht am Funktisch selbst zu finden, sondern werden in Systemschränke (19„ o.ä.) eingebaut und dann über bestimmte Systeme ferngesteuert.
Diese Funkgeräte zeichnen sich aus durch
- 12V Spannungsversorgung - in früheren Tagen gab es auch Funkgeräte mit fet eingebautem Netzteil für den Anschluss an 230V. Diese Funkgeräte gibt es aber nur noch auf dem Gebrauchtmarkt.
- Anschluss für eine externe Antenne, die (z.B. auf dem Haus-Dach)
- Bedienung über ein Handmikrofon, einen Funkhörer, ein Headset mit Fußtaster oder eine externe Besprechungseinrichtung.
- Abhängig von Antennenposition und -Größe hohe bis sehr hohe Reichweite
- Anschlussmöglichkeiten für zusätzliche Lautsprecher, externe Messgeräte, Datenkommunikation, externe Steuereinheiten
- Größe und Gewicht sind im laufe der Jahrzehnte massiv geschrumpft und werden grundsätzlich primär von der Anordnung und der Größe der Anzeige (wenn vorhanden) und der anderen Bedienelemente bestimmt. Gängig ist z.B. das DIN-Autoradio-Format.
Festationen sind für die Jedermannfunk-Anwendungen PMR446 und Freenet nicht zugelassen. Für den CB-Funk und Amateurfunkdienst stehen diese neben allen anderen Geräteklassen (Handfunkgeräte und Mobilfunkgeräte) zur Verfügung und werden in der Regel mit einem leistungsstarken Netzteil (Wandlung von 230V AC auf 12V DC) betrieben.
Den Name „Feststation“ kann man wie folgt abkürzen/umschreiben:
- Basis, die ⇒ Feststations-Funkgerät (dt)
- FRT ⇒ Fixed Radio Terminal (eng)