Radio, das / Radioempfänger, der
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Ein Radioempfänger ist ein gerät, welches elektromagnetische Wellen im Frequenzbereich 0-30 MHz (Lang-/Mittel-/Kurzwelle) sowie 88 bis 108 MHz (UKW-FM) sowie auf unterschiedlichen Frequenzbändern zwischen 200 und 800 MHz (DAB+) in Schallwellen umwandelt, um Musik und Sprache wiederzugeben.
Die technische Realisierung eines solchen Empfangsgerätes ist hier detailliert beschrieben.
Die erste Rundfunksendung der Welt wurde in Deutschland (Weimarer Republik) am 29. Oktober 1923 ausgesandt. Damit ist der Rundfunk in der BRD nun über hundert Jahre alt.
Konnten sich in der Anfangszeit nur betuchte Menschen einen Rundfunkempfänger leisten, so erkannte das Propagandaministerium im Dritten Reich und Dr. Jospeh Göbbels extrem schnell den Wert des Rundfunks für die Massenbeeinflussung und lies sogenannte „Volksempfänger“ entwickeln - einfache Rundfunkgeräte, welche nur wenige Frequenzen und Frequenzbänder empfangen konnten und so schon rein technisch das Abhören von ausländischen Sendern zumindest erschwerte. Im krieg zwischen 1939 und 1945 war der Empfang von „Feindsendern“ sowie bei massiven Strafen verboten.
Heute werden Rundfunkprogramme in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor in UKW-FM, als auch in Digital Audio Broadcast (DAB+) und in Internet-Streams ausgestrahlt. Über kurz oder lang soll der UKW-FM-Rundfunk abgeschaltet werden - so wie in der Schweiz bereits geschehen. Dies scheiterte bisher aber an der extrem weiten Verbreitung passender Empfänger.
Aufgrund der Möglichkeit, Rundfunk nun auch im Internet zu hören (Stream), wurden Computer als „neuartige Rundfunkempfangsgeräte“ eingestuft und damit ebenfalls wie Radio und TV gebührenpflichtig in der BRD, in welcher man nun eine steuerähnliche Haushaltsabgabe bezahlen muss, egal ob man Rundfunk konsumiert oder nicht.