ATV, der ATV-Modus, Amateurfunk-Fernsehen


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Neben FAX und SSTV gibt es einen dritten Modus, um per Funk Bilder übertragen zu können: Fernsehen auf Amateurfunkfrequenzen.

Zum Vorbild standen hier natürlich immer schon die elektronischen Bildübertragungssysteme des kommerziellen TV-Angebotes. Hierbei wurden Bilder zeilenweise abgetastet und per Kabel an eine Aufzeichnung geschickt - und das in früheren Zeiten mit 25 Hz - also 25 Bildern pro Sekunde.

Auch hier gilt wieder: Was per Kabel geht, geht auch per Funk. Findige Funkamateure bauten Fernseh-Sender und -Empfänger, welche ihre Bilder auf Amateurfunkfrequenzen übertragen konnten.

Da diese Technik ein sehr breites Frequenzspektrum benötigt, wurde Amateurfunkfernsehen von Beginn an auf Frequenzen über 1 GHz angesiedelt und findet heute in der Regel im 13cm Band der Funkamateure statt - unter anderem sogar über Repeater / Umsetzer auf der Erde und in der Luft.

Mittels digitalem ATV (D-ATV) kann man nämlich inzwischen über eigene Amateurfunksatelliten mit der halben Welt kommunizieren und fast kristallklar Bilder austauschen - auch wenn die Funkstationen 1.000e Kilometer voneinander entfernt sind.