Vorverstärker, der


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engl. Pre-Amplifier (PreAmp)

Ein normaler Leistungsverstärker arbeitet in der Regel zweistufig. Das bedeutet: Das Signal wird in seiner Stärke zweimal angehoben - zuerst durch den Vorverstärker und dann durch die Endstufe. In der elektronischen Schaltungstechnik hat sich dieses verfahren sowohl in der Audio- als auch der Hochfrequenztechnik bestens bewährt.

Zum Beispiel sind die Audio-Signale eines Plattenspielers so schwach, dass diese erst einmal vor-verstärkt werden müssen, um auf das gleiche Level zu kommen wie sämtliche anderen HiFi-Audiogeräte. Auch kann bei dieser Gelegenheit das Audio-Signal des Plattenspielers „entzerrt“, d.h. in seiner Klangkurve korrigiert, werden.

Vorverstärker werden in der Hochfrequenztechnik gerne im Bereich von Empfangsantenne (oder dem Empfang im Allgemeinen) eingesetzt. Hier kommen diese in der Regel direkt unterhalb der Antenne zum Einsatz, um das sowieso schon extrem schwache Empfangssignal so zu verstärken, dass die Verluste durch das Antennenkabel ausgeglichen werden können.

Da beispielsweise im Amateurfunkdienst die Antennen in der Regel zum senden und empfangen gleichzeitig genutzt werden (anstatt zweier separaten Antenne) werden solche Vorverstärker in der Regel mit einer ferngesteurten Abschaltvorrichtung versehen. Diese werden mit dem Sender gekoppelt, damit der Vorverstärker nicht durch eine zu hohe Sendeleistung zerstört wird.

Diese Abschalteinrichtung kann entweder automatisch oder per Kabel gesteuert werden.