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Richtfunkstrecken sind Punkt-Zu-Punkt-Funkverbindungen auf (in der Regel) hohen Frequenzen. Hierbei kommen dedizierte Sender und Empfänger sowie extrem scharf-bündelnde Richtantennen zum Einsatz, welche genauestens auf die Gegenstation ausgerichtet werden (in der Regel Parabolantennen).
Richtfunkstrecken findet man in der Regel auf Frequenzen zwischen 5 und 60 GHz. Die Sende-/Empfangsstationen sind im Endeffekt heutzutage nur noch Datenmodems, da auf diesen Funkstrecken in der Regel nur noch Daten, und kein Sprechfunkverkehr, übertragen werden.
Richtfunkstrecken gibt es sowohl auf lizenzfreien Frequenzbändern (z.B. 5 GHz, WLAN-Bereich) als auch in lizenzpflichtigen Varianten, für welche man bei der Bundesnetzagentur eine Frequenzzuteilung beantragen muss.
Richtfunkstrecken kommen beispielsweise im HAMNET oder im bosnet der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben als Redundanz zwischen den TETRA-Basis-Stationen zum Einsatz.