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Als solches wird ein Gerät bezeichnet, welches eine Kommunikation über elektromagnetische Wellen ermöglicht. Hierbei spielt es zunächst keine Rolle, ob das Funkgerät Sprache, Daten oder beides zur Kommunikation verwendet.
Der Benutzer eines Funkgerätes wird in der regel „Funker“ genannt. Im Hobbybereich sind auch einschränkende Bezeichnungen wie „Funkamateur“, „Amateurfunker“, „CB-Funker“, „Hobbyfunker“ in Gebrauch. Diese unterscheiden je nach Wort unterschiedliche Zielgruppen.
Allerdings kann auch ein Computer ein Funkgerät zur Datenkommunikation benutzen. Hier unterscheidet man dann den Anwendungszweck seines Benutzers.
Seit der Erfindung des Funkgerätes durch Guglielmo Marconi hat sich die Funktechnik im gleichen Maß entwickelt, wie die übrige Technik auch. Wurden in Funkgeräten zu Anfang tatsächlich noch echte elektrische Funken erzeugt und über eine Antenne ausgesendet, so finden wir heutzutage (2026) Funkgeräte in der Größe eines Fingernagels (und noch kleiner), welche beispielsweise den Zählerstand des Heizkörper-Thermostates oder die Tempertaur eines Wetterstations-Sensors mit geringstem Stromverbrauch übertragen können.
Ein Funkgerät besteht IMMER aus einem Empfänger, einem Sender und einer Antenne. Daher bezeichnet man ein Funkgerät im englischen resp. amerikanischen Englisch auch als „Two-Way-Radio“, um dieses von Einweg-Anwendungen wie Radioempfang abzugrenzen.
Der Name „Funkgerät“ bzw. die Anwendung „funken“ hat sich z.B. in der Namensgebung der ehemaligen deutschen Firma „Telefunken“ niedergeschlagen.
Um mit einem Funkgerät zu arbeiten, benötigt man immer eine Stromversorgung. Zur Sprachkommunikation werden Mikrofon und Lautsprecher verwendet. Zur Datenkommunikation werden Modems verwendet. damit nutzen Funkgeräte die selben Gerätschaften, wie beispielsweise Telefone - nur dass hier eben der Verbindungsdraht durch das Aussenden und Empfangen elektromagnetischer Wellen ersetzt wird.
Funkgeräte teilt man nach deren Benutzungsmöglichkeiten auf: