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Stromerzeugung

Die Stromversorgung während Notlagen kann wegen gestörter Infrastruktur problematisch sein.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, selber Strom zu erzeugen:

  • Solarmodule (bringen nur etwas, wenn die Sonne scheint). Man kann sich nur für Notfunk ein paar kleine Module installieren. Die großen Photovoltaikanlagen auf dem Dach dürfen mittlerweile auch Inselbetrieb machen (also Strom liefern, wenn das Netz nicht da ist). Wenn man sich auch um Energiespeicher kümmert, dann hat man deutlich mehr Energie, als der Funk benötigt.
  • Brennstoffzellen auf Basis von Wasserstoff oder Methanol.
  • Windgenerator (bringt nur bei Wind etwas).
  • Kraftstoffgenerator („Jockel“ … bringt nur etwas, solange Sprit da ist - in Notlagen ist schnell der Hahn dicht, entweder, weil die Pumpen nicht laufen (siehe Großflächiger Stromausfall) oder weil der Sprit rationiert wird.
  • Pedalgenerator (bringt wenig, funktioniert aber immer, solange der Tretende körperlich fit ist).
  • Elektroauto (keine „erneuerbare Energie“, wegen der großen Kapazität aber trotzdem erwähnt): An die Hochspannungsbatterien kommt man normalerweise nicht ran, wäre auch unpraktisch. Die Autos laden daraus aber üblicherweise die 12-V-Hilfsbatterie ständig nach, die 12-V-Dose im Auto wird also sehr lange Energie liefern. Es gibt sogar ein Elektroauto, das eine 230-V-Steckdose im Auto hat (Sion von Sono Motors).

Zweckmäßig ist die Speicherung der Energie in Akkumulatoren. Die Funkausrüstung sollte direkt mit dem Gleichstrom aus den Akkumulatoren funktionieren, denn mit Wechselrichtern daraus 230 VAC zu machen, bedeutet Verluste an kostbarer Energie.


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technik/strom/erzeugung.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/04 21:10 von dh3dm