====== Dipol, Der ====== ---- [[glossar:a:0|A]] [[glossar:b:0|B]] [[glossar:c:0|C]] [[glossar:d:0|D]] [[glossar:e:0|E]] [[glossar:f:0|F]] [[glossar:g:0|G]] [[glossar:h:0|H]] [[glossar:i:0|I]] [[glossar:j:0|J]] [[glossar:k:0|K]] [[glossar:l:0|L]] [[glossar:m:0|M]] [[glossar:n:0|N]] [[glossar:o:0|O]] [[glossar:p:0|P]] [[glossar:q:0|Q]] [[glossar:r:0|R]] [[glossar:s:0|S]] [[glossar:t:0|T]] [[glossar:u:0|U]] [[glossar:v:0|V]] [[glossar:w:0|W]] [[glossar:x:0|X]] [[glossar:y:0|Y]] [[glossar:z:0|Z]]\\ ---- Der Physik-Professor [[glossar:h:hertz|Heinrich Hertz]] benutzte während seinen Experimenten an der Universität Karlsruhe einen Funkeninduktor zur Erzeugung von elektrischen Funken. Um diese zu übertragen, nutzte er die Konstruktion namens Dipol - eine [[glossar:a:antenne|]] welche aus zwei gleichen Teilen bestand. Beide Teile wurden jeweils an ein Ende des Induktors angeschlossen. Somit konnte der Funke vom Induktor mittels Kabel zur [[glossar:a:antenne|Antenne]] geleitet und dort zwischen den Polen einen Funken erzeugen - anstatt am Induktor selbst. Daher nannte man diese [[glossar:a:antenne|Antenne]] dann auch den Hertz'schen Dipol. Der Dipol ist heutzutage die Grundform jeglicher [[glossar:a:antenne|Antenne]] zur Übertragung elektromagnetischer Wellen. Wann kann diesen Horizontal, vertikal oder diagonal aufbauen und erhält so verschiedene Übertragungs- und Ausbreitungsmöglichkeiten. Man trifft den Dipol in der heutigen Funktechnik fast nur noch bei Funkamateuren an. Die Antennenformen [[glossar:d:dipol|Faltdipol]], [[glossar:g:gp|Groundplane]], [[glossar:s:sperrtopf|Sperrtopf]] und alle Antennen für Fahrzeuge basieren heute auf dem Dipol. Bei Fahrzeugen dient in der Regel die Metallkarosserie als ein Teil des Dipols. Sollte das Fahrzeug eine Kunststoffkarosserie (oder Kunststoff-Dach) besitzen, so kann man Antennen einbauen, bei welchen die eine Hälfte des Dipols durch eine [[glossar:d:dummy|künstliche Antenne]] ersetzt wird.